Mathias Dorn, geboren 1966, wuchs im ummauerten Westberlin auf. Nach dem Abschluss seines Dolmetschstudiums im pfälzischen Germersheim blieb er dem Rhein treu und ist heute als freier Simultandolmetscher tätig. Mit seinem Erstlingswerk erfüllt sich der Autor einen Traum und lässt Elvis als unverzichtbaren Begleiter noch einmal die Bühne des Lebens betreten. Mit Humor, Sprachwitz und Emotion erzählt Dorn von einem Menschen, der mehr war als das, was die Öffentlichkeit in ihm sah.



Was heißt eigentlich „TCB“?
TCB steht für „Taking Care of Business“ und war ab den frühen Siebziger Jahren Elvis‘ Lebensmotto, für das er – der Legende nach auf einem gemeinsamen Flug mit Priscilla – ein eigenes Design entwickelte, das nicht nur in Form einer Goldkette mit Anhänger Anwendung fand, die er an enge Freunde und Mitglieder der Memphis Mafia verteilte, sondern auch das Heck seines Privatjets Lisa-Marie zierte. Der Blitz steht für „in a flash“, also blitzschnell. Frei übersetzt, ließe sich das Motto im Deutschen am ehesten mit „Ich kümmer‘ mich drum, blitzschnell“ interpretieren, was Elvis‘ Anspruch an sich selbst und sein Umfeld entsprach.
Ist Mathias Dorn auch im echten Leben Dolmetscher?
Der Autor ist seit über 25 Jahren vorwiegend als Simultandolmetscher für die Sprachkombination Deutsch-Englisch tätig.
Wieviel Autobiographisches enthält die Person des Marshal?
Einiges. Unter Anderem die Beschreibung des Zimmers in der Neuen Straße, der schlechte Orientierungssinn, die Faszination für moderne Multimedia-Technik. Vorallem aber die Liebe zu Elvis. Das Alkoholproblem teilt der Autor glücklicherweise nicht mit dem Marshal.
Wird es eine Fortsetzung von „Elvis – Drei Tage, drei Nächte“ (vormals „Elvis has (not) left the building“) geben?
Elvis hat das Gebäude gen Ende des Buches verlassen. Der Autor ist auch gespannt, ob er noch einmal zurückkehrt.